EEG-Reform 2022 – Was steckt in der Novelle für die Bürgerenergie?

kostenlose Onlineveranstaltung: virtuell via Microsoft Teams

Veranstalter
Forschungsverbund Ecornet Berlin
Veranstaltungsbüro: ecornet.berlin@ioew.de

Moderation: Valentin Tappeser, Gesamtkoordination Ecornet Berlin, IÖW

Anmeldung unter:
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mehr Infos: https://www.buendnis-buergerenergie.de/aktuelles/artikel/2022-3-23/wandelwecker-berlin-eeg-reform-2022-was-steckt-in-der-novelle-fuer-die-buergerenergie

Die Bundesregierung hat sich große Ziele für den Ausbau der Solarenergie gesetzt. Eine wichtige Kraft dabei ist die Bürgerenergie. Erfüllt der Entwurf der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die hohen Erwartungen an eine Beschleunigung beim Mieterstrom, beim gemeinschaftlichen Eigenverbrauch und bei Erneuerbare-Energien-Gemeinschaften?

Gerade in Großstädten wie Berlin spielt die Solarenergie eine zentrale Rolle, da sie die wichtigste erneuerbare Energiequelle ist, die im Stadtgebiet erschlossen werden kann. Doch im Bereich der Mehrfamilienhäuser und in Quartieren bremsen derzeit verschiedene Hemmnisse einen schnellen Ausbau aus, der auch von Bürgerinnen und Bürgern getragen wird.

Wir diskutieren in der neunten Folge des Wandelweckers, unserem Morgenimpuls für eine soziale und ökologische Metropole, mit zwei Expertinnen und einem Experten über den Entwurf für die Novellierung des EEG, den das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Anfang März vorgelegt hat:

  • Malte Zieher arbeitet seit 2017 als Vorstand des Bündnis Bürgerenergie an der bundesweiten Vernetzung von Bürgerenergie-Akteuren und leitet seit 2018 die Geschäftsstelle. Er hat seit 2009 mehrere Bürgerenergie-Projekte mitgegründet, darunter den Bremer SolidarStrom. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft und Nachhaltigkeits-Ökonomie hat er sechs Jahre als Projektmanager für Virtuelle Kraftwerke bei energy & meteo systems in Oldenburg gearbeitet.
  • Katharina Umpfenbach ist Senior Fellow und koordiniert die Arbeit des Ecologic Instituts im Bereich Energiepolitik. Gegenwärtig konzentriert sich ihre Forschung auf die Frage nach einem neuen Regulierungsrahmen für die Dekarbonisierung des Energiesektors und die Sektorkopplung. Ihr besonderes Interesse gilt dabei dem Zusammenspiel der Energiemarktintegration in Europa und der deutschen Energiewende sowie der Integration des Energie- und Verkehrssektors durch Elektromobilität.
  • Dr. Astrid Aretz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsfeld „Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz“ am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und arbeitet seit vielen Jahren zu Fragestellungen auf den Gebieten Erneuerbare Energien, Nachhaltige Entwicklung, Bewertung von Energiesystemen und Technikfolgenabschätzung. Sie hat sich in verschiedenen Projekten mit dem Eigenverbrauch von EE-Strom in Haushalten und mit den Potenzialen von Mieterstrom beschäftigt.

 

 

Datum

Mrz 23 2022
Vorbei!

Uhrzeit

8:30 - 9:30