5. PV-Anlagen auf Mehrparteienimmobilien

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Ein Großteil der deutschen Bevölkerung lebt in Mehrparteienimmobilien – besonders in den Städten. PV-Anlagen auf größeren Immobilien sind die große Chance für die Städte an der Energiewende teilzunehmen. Bislang gab es einige bürokratische Hürden, aber ab 2023 ist mit Vereinfachungen zu rechnen.

Da du für die Umsetzung immer eine gewisse Vorlaufzeit einrechnen musst, ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um dein Projekt auf den Weg zu bringen. – Lass dich beraten! Wir helfen dir inital gerne. Bei Finanzierung, Installation und Betrieb solcher Anlagen unterstützen dann professionelle Provider. Dafür gibt es

Für die Nutzung von Strom aus PV-Anlagen auf dem Dach, gibt es verschiedene Betriebskonzepte, bei denen alle Beteiligten gewinnen.

  1. Mieterstromprojekte: Der Strom aus einer Anlage wird mit Netzstrom an die Verbraucher geliefert
  2. Mikro-Mieterstrom: Jede Wohnung bekommt ihre eigenen Panele.
  3. Allgemeinstrom: Nur Aufzüge, Heizung, Beleuchtung werden versorgt.
  4. Volleinspeisung: Der Strom wird verkauft.

PV-Anlagen auf Mehrfamilienhäusern – Was sind die Vorteile?

Mieter*innen und Eigentümer*innen profitieren etwa

  • Von den geringeren und stabileren Strompreisen;
  • von der Erhöhung des Immobilienwerts durch klimagerechte Stromerzeugung und höhere Energieeffizienz im Energieausweis und
  • Darüber hinaus leisten sie einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

Und was braucht es für den Anfang? – Nur eine Person, die eine Initiative startet!

  • Eine solche Initiative kann sowohl von Mieter*innen als auch von Eigentümer*innen ausgehen.
  • Den Beschluss muss zwar die Eigentümerversammlung fassen, aber wenn viele Mieter*innen bereit sind, mitzumachen, erleichtert erhöht das die Chancen für ein GO auf der Eigentümerversammlung und es erleichtert die Umsetzung.

Erste Schritte:

  • Mieter*innen empfehlen wir, unsere Unterschriftenliste für eine Bereitschaftserklärung der Nachbar*innen zur Teilnahme und unseren Formulierungsvorschlag für ein Anschreiben an eine*n Eigentümer*in zu nutzen.
  • Für Eigentümer*innen gibt es einen Formulierungsvorschlag für einen Antrag in der Eigentümerversammlung auf Erstellung eines Energiegutachtens durch einen Energieberater mit einer Empfehlung für ein geeignetes Mieterstrommodell. Dafür gibt es Förderungen.
  • Bei Mieterstromprojekten sollte nach Möglichkeit zusätzlich geprüft werden, ob ggf. eine umfangreichere energetische Haussanierung sinnvoll ist (z.B. mit Dämmung, Speicher, Wärmepumpe, E-Ladestation, etc.), ob die Ergänzungen – unter Ausschöpfung aller Förderungen! –  finanzierbar und wirtschaftlich sind.

Weiterführende Infos: